08 Tag - Freitag 29.02.08 Manapouri - Doubrtful Sound

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Fjordland – Doubtful Sound

Heute Nacht hat es, wie in dieser Gegend fast üblich zu regnen begonnen (die höchste Niederschlagsquote in Neuseeland mit 7l pro qm). Das, wieder einmal sehr leckere und reichhaltige Frühstück dürften wir in Gesellschaft des Sohnes unserer Gastgeberin einnehmen, welcher für eine Woche seine Mutter aus Frankreich besuchte. Nun bekamen wir von Janice noch den Tipp, dass es von hier aus nur 8 km zu einem Drehort von Herr der Ringe sind, dass durften wir uns auf keinen fall entgehen lassen. Von Janice noch mit Regenschirmen  ausgestattet, ging es los und nach Überquerung einer Hängebrücke und einem Fußmarsch auf einem kleinen Stück des Kepler Tracks, erreichten wir unser Ziel. War leider zu wenig Wasser da und wir mussten schon ein wenig unsere Phantasie spielen lassen. Für die Wanderung brauchten wir allerdings keine Phantasie, wir wurden in einen mystischen Zauberwald entführt und hinter jeder Kurve erwartete man förmlich ein paar Elben zu begegnen, wundervoll. Zurück beim Auto noch schnell auftanken und zum Pearl Harbour, den Ausgangspunkt unsrer vorgebuchten Fjordtour. Gegen 12:30 Uhr verließen wir Manapouri, fuhren über den See und anschließend ging es mit dem Bus durch den Regenwald. Links und rechts stürzten Unmengen von Wasser von den steilen Bergen herab, ein sehr beeindruckendes Schauspiel. Zirka 2 Stunden später legten wir mit der Navigator, einem 44 Meter langen Schiff für ca. 60 Personen, ab und fuhren im Doubtfull Sound in einen Seitenarm. Während der Fahrt bekamen wir unsere Kabinen zugewiesen und alle weiter Instruktionen. Kaum eingerichtet, hatten wir uns entschieden eine Kajaktour mitzumachen. Da wir so etwas vorher noch nie gemacht hatten, war die Aufregung entsprechen groß. Nach einer hochinteressanten Tour über eine ¾ Stunde, es regnete was das Zeug hielt, gingen wir patschnass aber überglücklich wieder an Bord der Navigator.. Anschließend gab es ein heißes Süppchen. Das Schiff hatte nun Kurs in Richtung offenes Meer (Tasmansee) genommen und wir konnten einen Eindruck des recht unruhigen Meeres bekommen, gut dass ich mir so etwas schon gedacht hatte und die Reisetabletten in der Kabine bereitlagen. Seehunde und Wasservögel hatten wir dort draußen bestaunen dürfen, bevor wir wieder, mit etwas unruhigen Magen, in den Fjord zurückkehrten. Was glaubt Ihr was dann kam? Genau, Dinner. Zum Glück war das Wasser wieder so ruhig um das riesige Büfett genießen zu können. Abends gab es noch einen Diavortrag über die Natur und den Artenschutz in Neuseeland. Als wir in unsere Kojen verschwanden regnete es immer noch, ich glaube die Hälfte der sieben Liter Jahresniederschlags sind heute runtergegangen, aber der Stimmung hat es keinen Abbruch getan auch dieses Wetter hat sein Reiz.

Bilder des Tages

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Februar 2011 um 20:34 Uhr

 
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