Heute Morgen wurde die friedliche Stimmung jäh unterbrochen, als um 6:40 Uhr der Schiffsdiesel angeworfen wurde. Ab 7:00 Uhr gab es Frühstücksbüfett und anschließend cruisten wir noch etwas durch den Sound. Die mystische Stimmung vom Vorabend war auch heute morgen wieder da, leider der Regen auch. Auf der Fahrt konnten wir nochmals tolle Wasserfälle, die Brücke und sogar Delphine bewundern. Um 9:45 Uhr legten wir wieder an und machten uns wieder mit Bus und Transferboot zurück nach Manapouri, dort kamen wir gegen 12:15 Uhr an. Trotz des vielen Regens hat sich der Ausflug in den Doubtful Sound mit Real Journeys gelohnt. Nun hieß es Gepäck umladen und weiter nach Norden, denn wir hatten heute noch 280 km vor uns um nach Wanaka in unsere nächste Unterkunft zu kommen. Auf der Fahrt wurde das Wetter langsam wieder besser, allerdings wurden wir immer wieder von kleinen Schauern begleitet. Einen längeren Stopp legten wir in der Goldgräbersiedlung Arrowtown ein. Dies sah alles wirklich sehr witzig aus und wir fühlten uns fast wie im Wilden Westen, na ja, stimmt ja auch
. Vor dem örtlichen Geldautomaten war sogar die Vorrichtung um sein Pferd anzubinden. Wir genehmigten uns noch einen leckeren Kaffee Latte und ich ließ mir noch einen Apfelcrepe schmecken, hmmm. Birgitt hat sich lieber ein Eis schmecken lassen. Nun hieß es wieder Aufbruch denn wir wollten noch über den Pass fahren, da wir gelesen hatten es wäre die schönere Route. Dies können wir nur bestätigen, obwohl die Sicht durch die tief liegen Wolken etwas gedämpft war. Dort oben ging der Wild West Flair gerade so weiter und im Winter muss hier ein ´Klasse Skigebiet sein. Als wir dann gegen 18:15 Uhr unsere neue Unterkunft erreichten wurden wir schon von John begrüßt und in unsere neue Behausung geführt. Seine Frau Julie war dann auch gleich da und das Apartment ist wirklich, Wow. Hier haben wir uns gleich zuhause gefühlt, die beiden gaben uns noch Tipps wo wir alles finden und was es hier in der Gegend alles zu erkunden gibt. John hatte uns noch erklärt dass das Haus aus Stroh und Lehm gebaut ist, der Wahnsinn. Hätte uns der Hunger nicht geplagt wären wir gar nicht mehr raus aus dem hübschen neuen Heim, da könnten wir es schon länger aushalten
. Zum Dinner sind wir ins Ortszentrum runtergefahren und haben ein tolles Restaurant gefunden. Es gab Beef Rib Eye, boah war das lecker, dazu hatten wir uns noch einen leckeren Merlot kommen lassen. Satt und zufrieden haben wir noch eine kleine Runde um den Block gedreht und sind dann wieder nach Hause. Hier angekommen eine Flasche Wein geköpft und uns um unsere Bilder/Bericht gekümmert. So jetzt ist aber Feierabend.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. Februar 2011 um 17:00 Uhr




