Wanaka
Als wir heute Morgen unsere Augen aufmachten, konnten wir es kaum glauben, der Regen hatte aufgehört und wir wurden mit der Sonne geweckt. Zwar waren noch einige schwarze Wolken da, aber die blauen Stellen am Himmel überwogen. Wir haben uns erst mal ein gemütliches Frühstück (wie es sich für eine Sonntag gehört) hergerichtet, die Zutaten hat uns Julie am Vortag schon heraufgebracht, denn die Beiden respektieren die Privatsphäre Ihrer Gäste, sind aber jederzeit auch für uns da. Nach dem Frühstück haben wir uns dann einige Wanderungen um den Lake Wanaka angeschaut, aber nach dem wir uns nicht so richtig entscheiden konnten haben wir kurzerhand bei unseren Gastgebern angefragt, welche Route sie uns empfehlen könnten. Julie meinte die Tour zum Lake Diamond sei sehr schön und man kann von dort auch gleich noch ein bisschen weiter laufen und kommt dann an zwei Aussichtspunke die einen herrlichen Blick in die Landschaft rund um Wanaka bieten. Somit machten wir uns auf den Weg und fanden den Parkplatz zum Lanke Diamond schnell, 10 Minuten später waren wir schon am See, der ringsherum mit Schilf und Büschen eingewachsen ist. Weiter zum 1. Aussichtsplatz ging es dann ziemlich steil bergauf, aber für uns alte Berggämsen ist das ja kein Problem, zumal dieser Weg mehr einer „Autobahn“ glich. Die Aussicht auf den kleine See war herrlich, aber es war ziemlich windig dort oben so auf der freien Plattform. Wir beschlossen schnell weiter zu gehen und kamen noch an Schafen vorbei, die uns skeptisch beäugten und lieber auf Sicherheitsabstand gingen. Am Wanaka Viewpoint war es noch stürmischer als vorher, aber wir mussten doch ein bisschen verweilen um den Blick ins Land und auf die Berge zu geniesen. Ein wenig durch den Wind ging es dann wieder bergab Richtung Auto. Wir wollten auf die andere Seite des Ortes um dort eine kleine Rundtour um den Mount Iron zu machen, aber leider hat das Wetter nicht mitgespielt und kurz vor dem Parkplatz fing es wieder zu regnen an. Kurzerhand gingen wir in das nahegelegene Puzzling World. Wir konnten dort holographische Bilder und optische Täuschungen bestaunen. Da es immer noch regnete, beschlossen wir dort im Cafe einen kleinen Imbiss zu uns zu nehmen. Nebenbei konnten wir dann auch noch ein paar Geschicklichkeitsspiele ausprobieren, die Zeit verrann wie im Flug und als der Regen wieder ein bisschen nachgelassen hatte gingen wir dann noch in das Labyrinth und hatten dort so unsere kleinen Schwierigkeiten, die Aufgabe zu den Türmen in den 4 Ecken zu gelangen und danach den Ausgang wieder zu finden. Nach einer kleinen Runde durch die Ortschaft, gingen wir dann ins Speights Ale House, eine Brauerei-Sport-Bar. Dort gibt es alle Biersorten der Brauerei Speights, deftiges Essen und lecker Nachspeisen, neben zu läuft in Fernseher der Sportkanal. Wir durften nach dem Essen noch eine schöne Sonnenuntergangsstimmung am See sehen. „Zu Hause“ angekommen machen wir es uns jetzt noch mit einem Gläschen Rotwein auf dem bequemen Sofa gemütlich.
Nachtrag von Oliver: Die Gegend hier kam mir doch sehr bekannt vor, ich glaube, hier sind einst Aragon, Legolas und Gimli auf dem Weg nach Rohan gewesen und das Volk von Rohan von Edoras nach Helms Klamm.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Februar 2011 um 20:42 Uhr




