11 Tag - Montag 03.03.08 Haast Pass

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Über den Haast Pass nach Franz Josef

Heute morgen mussten wir leider unsere gemütliche Unterkunft schon wieder verlassen, der Aufenthalt an diesem schönen Ort war, wieder einmal, viel zu kurz um alles zu sehen, was die Gegend so bietet, zumal das Wetter heute morgen um einiges besser wie gestern war, zwar hatten wir nur mal 7 Grad, aber dafür war fast keine Wolke am Himmel. Julie und John waren leider auch schon unterwegs und wir konnten uns gar nicht persönlich von ihnen verabschieden. Sie haben uns eine Nachricht und einen Tankgutschein hinterlassen, war echt klasse, denn wir mussten eh noch tanken. Also nichts wie los zur Tankstelle und mit genügend Sprit an Bord ging es dann Richtung Southern Alps. Nach knapp 4 ½ Stunden Fahrt über den Pass, der mit einigen kurzen Stopps an verschiedenen schönen Orten gespickt war, kamen wir zu einem tollen Aussichtspunkt an der Westküste an. Dieser Blick auf die Tasman See verspricht, mit dem nötigen Funken Glück, den Blick auf Wale. Ratet mal, wer keine gesehen hat :-(, aber nichts desto trotz der Blick auf die See war wieder einmal umwerfend und die Sandfliegen standen auch drauf und kamen gleich geflogen und wollten uns verspeisen. Wir hatten unser Gegenmittel aber griffbereit und somit unsere Ruhe. Ein paar Kilometer weiter zweigte dann der Wanderweg „Monro Beach“ ab, welcher uns durch den Regenwald an den Strand brachte. Es ist schon fantastisch wie viele unterschiedliche Pflanzen es hier gibt, vor allem wie sie alle voneinander profitieren. Da wächst der Baum bis in den Himmel und an seinem Stamm setzt sich eine Palme und schlängelt sich um ihn herum, die Farne werden richtige große Bäume und alles ist über und über mit Moos bedeckt. Toll!!! Für den Weg zum Stand war eine Zeit von 40 Minuten angegeben, wir haben für diesen allerdings eine Stunde benötigt :-). Die letzen 100 km bis zu unserem Ziel war dann noch eine sehr kurvige Angelegenheit. Als wir kurz nach 18 Uhr in unserem Cottage, umgeben von Pferdekoppeln und durch dessen Grundstück auch noch der Tatare River fliest, angekommen sind. Vanessa war uns gleich noch behilflich unseren Ausflug, für den nächsten Tag zu organisieren, denn das Wetter soll morgen wieder so schön werden wie es heute war. Wir reservierten kurzerhand noch für unser Abendessen einen Tisch und hatten dann noch Zeit den gigantischen Blick von unserer Terrasse, in der Sonne und 19 Grad, auf den Franz Josef Gletscher zu genießen. Zum Essen waren wir in einem kleinen aber feinen Lokal namens „The Alice May“. Wir konnten uns die Malzeit schmecken lassen und hätten eigentlich einen Ramazotti vertragen – nur den gibt es hier nicht.

Bilder des Tages

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Februar 2011 um 20:48 Uhr

 
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