Auf zur Fähre nach Picton
Heute konnten wir noch einmal das fantastische Frühstück bei Marion und Peter genießen. Wir waren sogar 6 Personen zum Frühstücken. Unsere holländischen Freunde von gestern und Alex und Andrea aus Liechtenstein. Kurz nach neun haben wir dann unser Auto gepackt und uns von unseren liebenswerten Gastgebern verabschiedet und sind los Richtung Picton. Wir waren der Meinung, die Zeit reicht uns dicke und wir können am Hafen noch einen Kaffe trinken gehen, aber da haben wir uns getäuscht. Auf dem Queen Charlotte Drive, einem tollen Weg entlang der Marlborough Sounds hatten wir viel zu sehen und auch einige nette Post Boxes gesehen. In Picton angekommen war dann gerade noch Zeit zu tanken, das Auto abzugeben und eine halbe Stunde bevor die Fähre ablegte hatten wir eingecheckt. Das war aber auch schon unsere letzte Chance sonst wären sie ohne uns gefahren. So, dann gleich aufs „Schiff“ und rauf aufs Sonnendeck, denn es war ein super Tag und um was zu sehen wollten wir einfach an die Luft. Oli hatte so seine Bedenken, ob er die Überfahrt gut verträgt und hat dann vorsichtshalber gleich mal eine Tablette gegen die Seekrankheit eingenommen. Der Weg von Hafen raus auf die Tasman See führte uns durch die Malborough Sounds. Der Seegang hielt sich in Grenzen und es schaukelte nur ein ganz klein wenig, es war fast wie autofahren. Gegen Ende der Fahrt wurde es dann ziemlich windig und wir mussten unsere schweren Rucksäcke festhalten, sonst wären sie davon geflogen. Nach drei Stunden waren wir dann auf der Nordinsel am Hafen angekommen. Dort erwartete uns ein neues Auto, dieses mal ist es ein Toyota Corolla. Oli war begeistert, denn es hat sogar Automaticgetriebe und somit ist es leichter sich auf den Linksverkehr zu konzentrieren. Wir mussten feststellen, das Wellington schon eine Großstadt ist (ist ja auch die Hauptstadt von Neuseeland J), denn kaum auf der Strasse schon standen wir in der Rushhour. Auf dem Weg zu unserer Unterkunft machten wir noch an einem Supermarkt halt und besorgten uns Wasser, Wein, Bier und ein paar Äpfel. Als wir ankamen erwartete uns Julie und zeige uns das Gäste – Studio. Eine kleine aber feine Wohnung mit einer Küche, Schlaf- und Wohnzimmer und einem großen Bad, welches von zwei Seiten begehbar ist. Der Blick vom Sofa und der Terrasse führt genau aufs Meer und wir haben das Meerrauschen direkt vor der Tür und können sicherlich gut schlafen. Julie hat uns erzählt, das einige Gäste ihr Abendessen mit einen Standspaziergang verbunden haben. Wir beschlossen das ebenfalls, da wir uns ja heute nicht wirklich bewegt hatten. Es tat gut, es war aber doch ein ziemlich weiter Fußmarsch bis zum Cafe Topor in dem wir wieder ein mal sehr lecker gegessen haben. Wieder in unserem Heim angekommen trinken wir noch ein Gläschen Rotwein und lauschen dem Meer, bis wir dann einschlafen werden.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Februar 2011 um 20:54 Uhr




