Rotorua auf die Coromandel Halbinsel
Heute früh wurden wir, an meinem Geburtstag, wieder von der Sonne aufgeweckt. Wir hatten unser Frühstück wieder, wie gewohnt, für 8:00 Uhr bestellt und konnten somit nach einem abschließenden Plausch die Reise Richtung Pazifikküste um 9:20 Uhr antreten. Robert verabschiedete uns wie viele Andere vor ihm mit einem, „and remember, always keep left, good by“. Wir hatten als erstes Zwischenziel Matamata ausgesucht, da dort die Szenen für Hobbingen gedreht wurden und man das Filmset besuchen könnte. Der Weg dort hin führte durch hauptsächlich landwirtschaftlich geprägtes Gebiet mit jeder Menge Gestüten, da hier die Hochburg der Pferdezucht ansässig ist. In Matamata angekommen haben wir dem Hobbiton Internetcafe gleich einen Besuch abgestattet und sind dann auf der anderen Straßenseite in die Information rein. Da hat es uns dann fast aus den Latschen gekippt, als wir sahen das der Eintritt nach Hobbingen stolze 58 Dollar pro Person kosten sollte. Na ja, wir sind zwar Fans von Herr der Ringe, so aber dann auch wieder nicht. Also machten wir uns wieder auf den Weg, legten einen kurzen Stopp im Supermarkt ein und fuhren als nächstes Ziel Tairua an. Als wir die Coromandel Halbinsel erreichten änderte sich die Landschaft in ein hügeliges und bewaldetes Gelände. In Tairua angekommen hatten wir uns gleich nach dem Weg zum Aussichtshügel Paku erkundigt, zu dem es eine kleine Wanderung gibt. Nach einer Legende zu folge kommt jeder der diesen Hügel bestiegen hat nach sieben Jahren wieder. Somit wäre dann 2015 unser Ziel schon geklärt . Von hier oben hatten wir einen traumhaften rundum Blick, konnten prima zusehen wie die Ebbe das Wasser aus der Bucht herauszog und uns wurde ziemlich heiß, da kein Lüftchen wehte. Auf dem Herunterweg legten wir eine kleine Pause ein und es gab einen Geburtstagsmuffin mit Schoko und Banane, hmm lecker. Danach traten wir die letzte Etappe an und erreichten unser Ziel in Kuautunu gegen 15:45 Uhr. Bill hieß uns gleich willkommen und führte uns in unser Zimmer. Wow, was für eine Aussicht, vom Zimmer geht es gleich in den riesigen Garten und dieser scheint direkt im Meer zu enden. Er brachte uns gleich noch Kaffee und Kuchen (noch ein Geburtstagskuchen?!), und wir genossen diesen bei 25 Grad im Schatten auf unserer Terrasse mit Meerblick, was für ein Tag. Nebenbei studierten wir die neuesten Karten der Umgebung und überlegten was wir morgen unternehmen wollten. Dies hatten wir nach dem Kaffee auch gleich von Bill reservieren lassen und uns noch Tipps für das Dinner von ihm geholt. Anschließend mussten wir natürlich den menschenleeren Sandstrand und dieses herrliche kühle Nass des Pazifiks austesten, himmlisch. Nach dem Duschen sind wir dann die zwanzig Minuten nach Whitianga zum Abendessen gefahren und haben es uns im „Salt“ gut gehen lassen, ausgezeichnete Küche, allerdings nicht ganz billig. Nach dem herrlichen Dinner sind wir wieder in das tolle Strandhaus gefahren und haben den Abend bei einem guten Gläschen neuseeländischen Merlot auf der Terrasse mit Meeresrauschen und phantastischem Sternenhimmel ausklingen lassen.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Februar 2011 um 21:06 Uhr




